Diakonie - ein Schwerpunkt

unserer Kirchengemeinde

 

Diakonie heißt jetzt oder nie und mit dem Herzen sehen.

 

Wer auf der Schattenseite steht, braucht die Liebe konkret,

braucht offene Augen und offene Ohren,

helfende Hände, ein tröstendes Wort.

 

braucht offene Häuser und offene Türen,

angstfreie Räume, ein schützendes Dach.

 

braucht sauberes Wasser und saubere Kleidung,

heilende Kräfte und tägliches Brot.

 

braucht Aufstand der Träume und mutige Schritte,

Zeichen der Hoffnung, lebendiger Gott.

aus Lied: Fritz Baltruweit

  • Besuchsdienstkreis

Der Besuchsdienstkreis trifft sich unter der Leitung von Pfrn. Burmeister einmal im Monat um sich gemeinsam über die Erfahrungen beim Besuchsdienst auszutauschen. Sich aufmachen und Menschen begegnen, die sich über die Besuche freuen und denen man mit einer kleinen Achtsamkeit weiterhelfen kann, ist eine wichtige, meist unsichtbare Aufgabe.

 

  • Gottesdienstbetreuung Seniorenheim

Wenn Gottesdienst im Seniorenheim ist, sind die Helferinnen da, um die alten Menschen in ihren Zimmern abzuholen und so allen, die möchten, den Gottesdienstbesuch zu ermöglichen.

 

  • Sozial– und Lebens– und Schwangerenberatung des Diakonischen Werkes

Frau Rita Raimund ist im Haus der Diakonie Kirchheimbolanden für unserer Stadt zuständig.
Sie berät und unterstützt bei persönlichen Krisen und schwierigen Lebenssituationen, bei der Beantragung von Sozialleistungen und bei Fragen, die mit der Schwangerschaft verbunden sind.

Ihre Sprechzeit im Ev. Gemeindehaus Eisenberg ist mittwochs von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr.
Eine vorherige telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer 06352-7532574 ist sinnvoll.
Die Beratungsangebote stehen allen offen.

 

  • Diakonieladen

„Secondhand für jedermann“ so lautet das Motto im Diakonieladen. Ein großen Angebot an Kleidung für Erwachsene halten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen für alle Käufer bereit. Die Kleider sind Spenden aus der ganzen Region und jeder Käufer findet meist ein passendes Kleidungsstück für einen enorm günstigen Preis. Aber nicht nur mit der Preisgestaltung, die sich jeder leisten kann, sondern auch mit dem Erlös des Ladens wird Menschen aus unserer Stadt ganz konkret geholfen.

 

  • Ökumenische Sozialstation

Die Ökumenische Sozialstation Donnersberg – Ost e. V. ist ein vom Land Rheinland-Pfalz anerkanntes Ambulante–Hilfe–Zentrum (AHZ) im Donnersbergkreis. Das Betreuungsbereich umfasst die Verbandsgemeinden Kirchheimbolanden, Göllheim und Eisenberg.
Sie pflegen und betreuen kranke, alte, behinderte und bedürftige Menschen, übernehmen hauswirtschaftliche Versorgung und entlasten Angehörige um den Menschen ein selbständiges, selbstbestimmtes und würdevolles Leben in der gewohnten häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Grundlage der Arbeit ist das christliche Menschenbild, das geprägt ist von Nächstenliebe, der Achtung der Würde eines jeden Menschen sowie dem Füreinander und Miteinander in allen Arbeitsbereichen. Menschlichkeit und Nächstenliebe ergänzen die fachliche Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.   http://www.sozialstation-kibo.de/home.html

 

  • Lebensberatung in der Seelsorge

Eine wichtige Aufgabe der Pfarrer unserer Kirchengemeinde ist die Seelsorge. Sie gilt dem einzelnen Menschen, der Rat, Beistand und Trost in Lebens- und Glaubensfragen in Anspruch nimmt, unabhängig von dessen Religions- bzw. Konfessionszugehörigkeit. Seelsorge bedeutet, dass man sich dem Menschen aus dem christlichen Glauben motivierte und im Bewusstsein der Gegenwart Gottes zuwendet. Das geschieht nicht zuletzt durch regelmäßige Krankenhausbesuche von Pfrn. Burmeister, durch das Angebot von Hausabendmahlfeiern und viele Besuche und Gespräche in ganz unterschiedlichen Situationen.

Wer für sich Seelsorge in Anspruch nehmen will, wartet nicht, sondern wendet sich an die Pfarrer.

 

  • Notfallseelsorge

Herr Pfarrer Hauth ist als Notfallseelsorger und Kriseninterventionskräfte im FERD e.V. aktiv. Eine Rufbereitschaft über die Rettungsleitstelle in Ludwigshafen ist rund um die Uhr
sicher gestellt. Das Team wird zu ca. 60 Einsätzen pro Jahr gerufen, bei denen Menschen sehr plötzlich vor Lebenskatastrophen gestellt werden. Überbringung einer Todesnachricht, Intervention nach einen Suizid, erfolglose Reanimierung durch den Notarzt, schwere Unglücke, Geiselnahmen oder Vermisstensuche, sind nur ein paar der Einsatzindikationen. 

 

  • Prot. Krankenpflegevereine Eisenberg und Ramsen

Die Mitgliedschaft ist auch trotz Pflegeversicherung weiterhin sinnvoll, denn die Pflegeversicherung übernimmt nicht die Kosten der Pflege für Menschen, die nicht eingestuft sind. Auch beim Überschreiten der Höchstbeträge der Pflegeversicherung müssen die Kosten für die übersteigenden Beträge selbst übernommen werden. Mitglieder des Krankenpflegevereins erhalten bei der Sozialstation eine Vergünstigung. Wer diese Vergünstigungen nicht braucht, ist entweder nicht pflegebedürftig, oder die Pflegeversicherung deckt die Kosten ab. Ihr Mitgliedsbeitrag dient dann einer bewährten Solidargemeinschaft, in der Bedürftigen geholfen wird.   http://www.sozialstation-kibo.de/home.html

 

  • Verein helfende Hände

Seit 2005 arbeitet der Verein Helfende Hände als selbstständiger Verein der Prot. Kirchengemeinde und des Prot. Krankenpflegevereins in und für unsere Stadt. Er wurde von Pfarrer Schmidt gegründet und seit 2010 von Pfarrer Hauth weitergeführt. Der Verein organsiert und trägt für die Kirchengemeinde den Diakonieladen und kann vielen Menschen unterstützende unter die Arme greifen. Der Gewinn des Ladens und viele Spenden gehen zu 100% in diese Hilfsleistungen für Eisenberger Bürger und Bürgerinnen.
So kann mit über 12.000 € pro Jahr Menschen in Notlagen sehr konkret gehofen werden.

 

  • Runder Tisch Armut

Auf Initiative der Prot. Kirchengemeinde und mit der Unterstützung der Verbandsgemeindeverwaltung wurden alle Initiativen, die sich gegen die Armut in unserer Stadt stemmen zu einem Runden Tisch eingeladen. Unter dem Vorsitz von Frau Burmeister werden einzelnen Angebote besser bekannt gemacht, die Mitarbeitenden vernetzt und wichtige Informationen ausgetauscht. Das ist die wichtigste Herausforderung, um der Armut in den Häusern in der Stadt noch besser begegnen zu können.

Unter anderem wurde eine kleine Info-Broschüre für alle Interessierten herausgegeben und der EisenbergerAktivPass gestartet.

 

  • EisenbergerAktivPass

Der EisenbergerAktivPass unterstützt Menschen, die wenig Geld zum Leben haben. Sie bekommen mit dem EisenbergerAktivPass viele unterschiedliche Vergünstigungen. Sie müssen in Eisenberg, Kerzenheim oder Ramsen wohnen. Was angeboten wird und vom wem, steht im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Eisenberg. Der EisenbergerAktivPass ist personalisiert und nur in Verbindung mit einem Ausweis mit Bild gültig.

 

  • Fonds zur Unterstützung von bedürftigen Eltern von krebs- und schwerstkranken Kindern

Der Fonds ist besser bekannt unter seinem alten Namen „Kinderkrebsfonds“  und ist eine Einrichtung, die zur Zeit vom Bürgermeister Bernd Frey und Pfrn. Luise Burmeister geleitet wird. Der Fonds, unterstützt Familien, bei schwerster Krankheit eines Kindes. In dieser Zeit kommen auf die Eltern Belastungen in ungeahnten Ausmaßen zu. Neben der seelischen Belastung durch die Angst um das Leben ihres Kindes, kommen in dieser Stresssituation nicht selten auch außergewöhnliche finanzielle Belastungen auf die Familie zu. Die wichtige und sinnvolle Arbeit des Fonds wird nur mit Spenden finanziert.

 

  • Knoblochfonds

Seit vielen Jahren können wir aus einem Fonds, der uns als Vermächtnis zur Verfügung gestellt wurde, Gelder für soziale Belange und Herausforderungen zur Verfügung stellen. Diese Erbschaft setzt uns in die Lage je nach Zinssatz bis zu 2.000 - 4.000 € für die Unterstützung von Menschen zu investieren. Eine wirklich nachhaltige Unterstützung, die von unserem Ehrenpresbyter Horst Altenbrand verwaltet wird.

 

  • Protestantische Kindertagesstätte

Die Prot. Kirchengemeinde betreibt seit 1899 einen Kindergarten, heute Prot. Kindertagesstätte. Bis zu 87 Kindern, ab einem Jahren, werden dort durch ein sehr qualifiziertes und engagiertes Team begleitet. Die religiöse Erziehung ist selbstverständlich ein besonderer Schwerpunkt. Aber auch die individuelle Förderung aller Kinder, egal aus welchen kulturellen, sozialen oder religiösen Hintergrund es zu uns kommt, ist ein besonderes Anliegen dieser Einrichtung.

 

  • Kinder– und Jugendheim Stauf

Das Kinder- und Jugendheim Stauf bietet für ca. 60 Kinder und Jugendliche und jungen Erwachsenen alters- und persönlichkeitsadäquate Hilfen zur Erziehung. Die Einrichtung deckt ein breites Spektrum der stationären und ambulanten Jugendhilfe ab. Der psychologische Dienst begleitet und berät die Erzieherteams der Wohngruppen und bei Bedarf die ambulante Jugendhilfe. Inobhutnahme und einrichtungsübergreifende Krisenintervention gehören ebenfalls zu unserem pädagogischen Konzept sowie ein Angebot für junge, schwangere Frauen bzw. junge Mütter und deren Kinder.  www.evh-pfalz.de

 

  • Ambulante Jugendhilfe

Diese Hilfe bedeutet, Betreuung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Ausbildung, weiterführenden Schulen oder anderen schulischen oder berufsbildenden Maßnahmen und  das Angebot des betreuten Wohnens. Soweit erforderlich können zusätzlich Hilfen bei der Persönlichkeitsentwicklung, beim Erwerb sozialer Kompetenz, der Bewältigung familiärer und persönlicher Problematik und anderer Anforderungen angeboten werden. www.evh-pfalz.de